Haushaltsunfälle durch Versicherungen absichern

Täglich passieren Haushaltsunfälle. Deshalb sollte man eine Krankenversicherung wählen, die diesen Bereich mit abdeckt. Normalerweise hat man bei einem Haushaltsunfall keinen Anspruch auf Entschädigung durch eine gesetzliche Unfallversicherung. Diese gilt nämlich nur bei Arbeitsunfällen oder Unfällen auf dem Weg zur Arbeit. Bei einer im Haushalt beschäftigten Person, zum Beispiel einer Putzfrau ist das anders. Sie ist versichert. Denn gerade im Haushalt lassen sich viele Unfälle auch vermeiden. Aber manche eben auch nicht. Für alle Verletzungen ist eine Krankenversicherung zuständig. Meist übernimmt diese die Heil- und Behandlungskosten. Ebenso die Kosten für Arznei- und Verbandmittel. Bei erlittenen Dauerschäden springt meist die Pflegeversicherung ein. Wer vor dem Haushaltsunfall als Arbeitnehmer gearbeitet hat, hat noch sechs weitere Wochen Anspruch auf eine Entgeldfortzahlung. Danach erhält der Betroffene Krankengeld. Dies erhält man längsten 78 Wochen und es entspricht 70 Prozent des zuvor erhaltenen Arbeitsentgeldes. Bei einer Erwerbsminderung kann man auf eine volle oder halbe Erwerbsminderungsrente Anspruch erheben. Hat man allerdings eine Krankentagegeldversicherung so erhält man unbegrenzt Krankentagegeld. Auch bei völliger Arbeitsunfähigkeit. Bei Invalidität oder Berufsunfähigkeit kann auch eine private Versicherung einspringen. Ob die Versicherung dann voll oder teilweise einspringt, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.